Naturschutzstation Schloss HeynitzAktuelles

19. Juni 2020 - Exkursion in den "Ziegenbusch"

Am Sommerabend die Seltenheiten des Schutzgebiets entdecken

Das Immenblatt (Melittis melissophyllum) ist eine der Kostbarkeiten des "Ziegenbuschs". - Foto: Prof. Dr. Peter A. Schmidt
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Das Immenblatt (Melittis melissophyllum) ist eine der Kostbarkeiten des "Ziegenbuschs". - Foto: Prof. Dr. Peter A. Schmidt

Die Seltenheiten im Naturschutzgebiet Ziegenbusch bei Oberau sind Ziel einer Abendexkursion am 19.06. Prof. Peter A. Schmidt und Birgit Zöphel stellen das Gebiet vor und werden auf Schutzzweck, Naturausstattung, Wandel durch Landnutzung und Unterschutzstellung, den heutigen Zustand und die Maßnahmen zur Erhaltung floristischer Besonderheiten (z. B. Elsbeere, Immenblatt, Berg-Segge und mehrere Orchideenarten) eingehen. Arbeitseinsätze mit ehrenamtlichen Naturschützern haben wesentlich zu Erhaltung der Schutzgüter beigetragen.

Die Exkursion beginnt um 17:30 Uhr am Ende der Sackgasse „Am Lerchenfeld“ in 01689 Oberau und ist für 2,5 Stunden veranschlagt. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk.

 

Am folgenden Tag (20.06.) wird vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz und der LANU eine weitere Exkursion mit Prof. Schmidt angeboten. Unter dem Thema „Ziergehölze, Obst- und Forstbäume: kultiviert -> verwildert -> etabliert -> invasiv.“ beginnt die Exkursion am Parkplatz an der Elbe (Beginn 9:45 Uhr) unterhalb des Bahnhofs, geht elbaufwärts, dann das Spaargebirge hinauf zur Bosel. An der Boselspitze endet die Exkursion, die Rückkehr ist individuell (entweder zurück zum Parkplatz bzw. S-Bahnhof Meißen, aber auch möglich zu S-Bahnhof Neusörnewitz oder zur Bushaltestelle in Sörnewitz).

Auf der Exkursion werden nicht nur kultivierte und sich aus Kultur ausbreitende und wildwachsend auftretende, sich einbürgernde (etablierende) und teils invasiv auftretende Baum- und Straucharten vorgestellt, sondern wird ebenso auf die Besonderheiten der Flora und Vegetation des Elbtals und der Bosel eingegangen. Erläutert wird auch der Waldumbau auf der Waldfläche des Landesvereins neben dem Boselgarten. Sollte der Dresdener Botanische Garten (und damit der Boselgarten) seine Besuchersperre bis dahin aufgehoben haben, können wir natürlich auch einen Blick in den Boselgarten werfen.


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