Baumreihe um Luga wächst - im doppelten Sinn
Im Herbst 2024 pflanzte die NABU-Ortsgruppe Heynitz zusammen mit vielen Anwohnern aus Luga 30 Bäume zum Jubiläum der Gemeinde Käbschütztal. Durch das Gießen und die Pflege sind 29 Bäume gut angewachsen. Dabei unterstützten die Familien Geiger und Reppe. Über diese Anwuchsquote freuen wir uns besonders. Mit knapp unter 500 Litern Niederschlag pro Quadratmeter lag das letzte Jahr unter dem Durchschnitt. Über das pflanzenverfügbare Wasser im Boden informiert das HELMHOLTZ Umweltzentrum. Die regelmäßige Kontrolle und das Gießen der Bäume bleiben daher auch künftig unverzichtbar.
Im letzten Jahr, 2025, wurde die Bepflanzung des Feldweges erfolgreich fortgesetzt. Da es aktuell keine finanzielle Förderung gibt, sponserte Familie Friedrich dankenswerter Weise alle Bäume. Richtung Löthain wurden Traubeneichen statt Obstgehölzen gepflanzt. Sie benötigen keinen regelmäßigen Schnitt, sind trockenheitsresistenter und haben auf dem breiten Feldsaum genügend Raum um eine große Krone auszubilden. Am Stich Richtung Robschütz wachsen Birnen der Sorte Williams Christ.
In entgegengesetzter Richtung wurde die Obstbaumreihe mit Kirschen ergänzt. Den Abschluss bildet eine Linde, die an Größe und Wuchs ihren großen Schwestern gegenüber einmal folgen soll.
Für die große Unterstützung bedanken wir uns bei allen Helfern, besonders bei den Familien Reppe, Friedrich und Geiger sowie der Gemeindeverwaltung Käbschütztal. Nun bleibt zu hoffen, dass die neuen Bäume gut anwachsen und sich Spaziergänger für viele Jahre an Blüten, Früchten und Schatten erfreuen.
Carsten Simank, NABU Naturschutzstation Heynitz

